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Stage Rudolph
Höhere Effizienz bei Rudolph Logistik

Dienstleister setzt auf Fahrerlose Transportsysteme

Die Firma Rudolph Logistik ist ein verlässlicher Dienstleister für Kunden unterschiedlicher Branchen. Die Investition in zwei Fahrerlose Transportsysteme hat die Prozesse im Lager optimiert.

Fahrerlos und per Interface bestens integriert

Um langfristig die fehlerfreie Just-in-time-Lieferung für die Kunden sicherzustellen und gleichzeitig die Mitarbeiter zu entlasten, setzt die Rudolph Logistik Gruppe im südhessischen Lorsch auf Innovation. Nach einer achtwöchigen Planungs- und Testphase entschied sich der Logistikdienstleister für zwei moderne Fahrerlose Transportsysteme (FTS). Der große Vorteil dieser Fahrzeuge ist, dass sie sich an eine veränderte Umgebung anpassen und trotzdem die notwendige Flexibilität im Lager aufrechterhalten. Zudem können bestehende Regalsysteme und Stellplätze genutzt werden. Ein weiterer Pluspunkt für die Rudolph Logistik Gruppe war unser Logistik-Interface. Durch diese Middleware kommunizieren die FTS ohne Umstrukturierung problemlos mit dem kundeneigenen Warehouse Management System (WMS). Die Fahrerlosen Transportsysteme bringen eine erhebliche Arbeitserleichterung im 14.300 Quadratmeter großen Distributionscenter mit 10.600 Paletten- und 170.000 Fachbodenplätzen. Etwa 135 Mitarbeiter verpacken und versenden von hier jährlich etwa 430.000 Positionen weltweit.

Markus Krumpholz
PM und Controlling bei der Rudolph Logistik Gruppe

„Dank der Fahrerlosen Transportsysteme konnten wir unsere innerbetrieblichen Prozesse effizienter gestalten und unsere Mitarbeiter entlasten.“

Mehr Effizienz, weniger Fehler

Die Rudolph Logistik Gruppe ist vor allem in den Geschäftsfeldern Automotive, Systemverkehre, Konsumgüter, Industrie und Fulfillment aktiv. Die innerbetrieblichen Prozesse müssen ständig verbessert und Optimierungspotenziale genutzt werden. Das gelingt mit den Fahrerlosen Transportsystemen EKS 210a zusammen mit unserem Logistik-Interface bestens. Schon kurz nach der Inbetriebnahme zeigten sich eine spürbare Effizienzsteigerung in den intralogistischen Prozessen und eine Fehlerreduktion in den innerbetrieblichen Transportabläufen. Die Mitarbeiter können sich jetzt verstärkt auf Sondertransporte konzentrieren. Die Zuordnung von Transportaufträgen zu den einzelnen Paletten erfolgt über einen Barcode, der automatisch vom FTS gelesen und via Logistik-Interface an das WMS gemeldet wird. Das WMS sendet daraufhin den exakten Lagerplatz für die jeweilige Palette erneut via Logistik-Interface an das Fahrzeug. Die Palette wird sicher und routenoptimiert an diese Stelle gebracht und präzise abgegeben.

Technologie-Führerschaft

„Seit der Inbetriebnahme übernehmen die FTS einen Teil der innerbetrieblichen Transporte. Im Warenausgang entspricht dies sogar rund 50 Prozent des täglichen Warenausgangsvolumens. Außerdem trägt das umfangreiche Sicherheitssystem der Fahrerlosen Transportsysteme dazu bei, dass Schäden im Distributionszentrum minimiert werden konnten“, sagt Markus Krumpholz, der bei Rudolph Logistik für die Bereiche Projektmanagement und Controlling zuständig ist. Thorsten Krämer, Geschäftsbereichsleiter Rhein/Main/Neckar, fügt hinzu: „Wir haben uns das System auf Messen und im Internet angeschaut und zwei Anlagen in Produktionseinsätzen bei Jungheinrich-Kunden besichtigt. Andere Hersteller haben keine vergleichbar ausgereifte Alternative für unseren Anwendungsfall angeboten. Abgesehen davon haben wir bei Jungheinrich einen Ansprechpartner und erhalten somit alles aus einer Hand.“ Mit dem Einsatz der Fahrerlosen Transportsysteme von Jungheinrich beweise man zudem seine Technologie-Führerschaft und sammle Erfahrungen für mögliche künftige Großprojekte.

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