Stage winkler
Teilautomatisiertes Schmalganglager

winkler Logistik setzt auf Lagernavigation und Digitalisierung

winkler Logistik erweitert sein Zentrallager um ein Schmalganglager. Mit unserem Logistik-Interface und unserer Lagernavigation konnte winkler seine Kommissionierung auf ein neues, digitalisiertes Level heben – und seine Produktivität um 20 Prozent steigern.

winkler Logistik setzt als einer der führenden Großhändler für Nutzfahrzeugsersatzteile und Werkstattbedarf auf Produktivität, Prozesssicherheit und Flexibilität. Die Auftragseingänge nehmen in dem Logistikunternehmen beständig zu, weswegen sich nicht zuletzt die Belegschaft in 30 Jahren von sieben auf 230 Mitarbeiter erhöht hat. Um trotz wachsender Aufträge termingerecht versenden zu können, investierte winkler Logistik in ein neues Schmalganglager mit einem zusätzlichen Feature: einer teilautomatisierten Lösung für die Lagernavigation und die Fahrzeugsteuerung.

Herbert Skala
Geschäftsleiter winkler Logistik GmbH

„Wir haben unsere Produktivität beim Kommissionieren durch den Einsatz der Lagernavigation und des Logistik-Interface um 18 bis 20 Prozent gesteigert."

Never change a winning Team

„Ein Schmalganglager haben wir wegen seiner systemtypischen Vorteile gewählt und weil es sich bei uns bewährt hat“, begründet Herbert Skala, Geschäftsleiter winkler Logistik GmbH, seine Entscheidung für eine weitere Zusammenarbeit. Bereits in der Vergangenheit griff winkler auf Schmalganglager mit Flurförderzeugen von uns zurück, um die Kommissionierung zu optimieren. Dieses Mal, für die Lagererweiterung, setzt Skala darüber hinaus auf Digitalisierung, um die logistischen Prozesse über Teilautomatisierung zu optimieren. Denn das Lager in Ulm mit rund 42.000 Quadratmetern Lagerfläche hat sich mittlerweile zu einem Zentrallager entwickelt. Um die Lagernavigation mit RFID-Technologie nutzen zu können, sind daher die Fahrzeuge selbst mit einem Logistik-Interface ausgestattet worden. Die entwickelte Software kann unter anderem direkt mit dem Warehouse Management System (WMS) kommunizieren. So werden die Aufträge des WMS in eine Sprache übersetzt, die die Steuerung des Fahrzeugs versteht.

Softwarebasierte Kommunikation für mehr Effizienz

Datennetze unterhalb der Oberfläche kommunizieren mit den Flurförderzeugen durch in den Boden eingelassene Transponder. Einige Vorteile dieser bewährten Lösung sind: Das WMS sendet die Zielkoordinaten via Logistik-Interface an die Fahrzeugsteuerung, die den Lagerplatz anfährt und die aktuelle Position des Flurförderzeugs innerhalb der Gasse kennt – und das halbautomatisch auf dem kürzestem Weg, mit optimaler Geschwindigkeit und niedrigstem Energieeinsatz. Über die RFID-Bodensteuerung bremsen die Fahrzeuge sogar automatisch vor den Gassenenden ab. Skala ist zufrieden: „Wir profitieren von einer hohen Bestands- und Prozesssicherheit sowie von einem Zeitgewinn und infolgedessen von effizienteren Abläufen. Alles in allem haben wir unsere Produktivität beim Kommissionieren durch den Einsatz der Lagernavigation und des Logistik-Interface um 18 bis 20 Prozent gesteigert.“ Und auch auf der LogiMAT 2015 hat die Schnittstellensoftware die Fachjury beeindruckt, sodass sie unser Produkt in der Kategorie „Software, Kommunikation, IT“ als bestes Produkt ausgezeichnet hat.

Haben Sie Fragen?