Stage Hartl
Effiziente Lagerlogistik mit unserem AKL-System

Intralogistik-Lösung ermöglicht Wachstum des Martin Hartl Elektrofachgroßhandels

Als Antwort auf das ständig wachsende Sortiment im Elektrohandel hat der Martin Hartl Elektrofachgroßhandel in eine intralogistische Gesamtlösung von uns investiert. Ihr Kern sind ein automatisches Kleinteilelager (AKL) sowie unser Warehouse Management System (WMS).

AKL dienen vorwiegend zur Lagerung von Kleinteilen mit großer Artikelzahl in begrenzter Stückzahl pro Artikel bei hohen Anforderungen an die Umschlagleistung des Lagers. Im neuen AKL der Firma Hartl lagern vier Regalbediengeräte die Behälter in vier Gassen doppelttief ein und aus. Die Vorteile von AKLs bestehen für Firmenchef Martin Hartl darin, dass die Ware mit wenig Personal immer komplett im Zugriff und dennoch vor Unbefugten sicher sei. Ein weiterer Vorteil des AKL: Fehler beim Ein- und Auslagern seien fast auszuschließen.

Die sechs in der Vorzone des AKL eingerichteten Arbeitsplätze sind als Warenein- und -ausgangsplätze sowie als Kommissionierplätze nutzbar. Die Behälterfördertechnik, die diese Plätze mit dem AKL und der Konsolidierungszone verbindet, ist sowohl für den Transport von Kleinladungsträgern als auch für den von Kartons konzipiert. Deshalb erübrigt sich die Investition in eine zweite Förderanlage. Das von Jungheinrich installierte Warehouse Management System (WMS) kommuniziert mit dem Warenwirtschaftssystem der Firma Hartl. Alle automatischen und manuellen Warenflüsse werden vom WMS koordiniert. Die Umschlagleistungen liegen derzeit bei 5.000 Picks am Tag, von denen etwa 70 Prozent auf das AKL entfallen.

In den manuellen Lagern fahren acht unserer Flurförderzeuge – Schubmaststapler, Vertikal-Kommissionierer und Elektro-Deichselstapler, deren Bewegungen das WMS wegeoptimiert über ein integriertes Staplerleitsystem steuert. Die Lagerplätze sind mit Barcodes ausgestattet.

Martin Hartl
Geschäftsführer des Martin Hartl Elektrofachgroßhandels

„Heute erreichen wir trotz geringerer Kosten eine höhere Produktivität. Zudem hat das WMS erheblichen Anteil daran, dass die Fehlerquote gegen null tendiert.“

Gestiegene Produktivität, gesunkene Fehlerquote

Martin Hartl ist sehr zufrieden mit der Gesamtlösung, die innerhalb eines Jahres realisiert wurde. Insgesamt rechnet er mit einer Amortisationszeit von sechs bis acht Jahren. Die Produktivität sei deutlich gestiegen, die Fehlerquote erheblich gesunken und das Personal spürbar entlastet. Man habe eine Grundlage geschaffen, auf der sich ohne weiteres Personal Wachstum generieren lasse. Schon jetzt sei man in der Lage, mehr Kunden zu bedienen, ohne zusätzliche personelle Ressourcen binden zu müssen. Martin Hartl weiter: „Hinzu kommen erleichterte Arbeitsbedingungen. Darüber hinaus ist das WMS für die User im Lager sehr bedienerfreundlich. Letztlich haben wir eine Basis dafür geschaffen, als Mittelständler eine Produktvielfalt und -verfügbarkeit bieten zu können, die der von international agierenden Großhandlungen gleicht.“

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