Daten, Fakten, Meilensteine

Unsere Unternehmensgeschichte

Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über die Entwicklung von Jungheinrich vom Kleinunternehmen mit nicht einmal zehn Mitarbeitern zu einem heute international führenden Anbieter auf dem Gebiet der innerbetrieblichen Logistik
und zu einer weltweiten Top-Marke.

Die Anfänge (1899 – 1953)

Die Vorgeschichte unseres Unternehmens beginnt 1908 mit der Gründung des Im- und Exporthauses H. Jungheinrich & Co. durch Hermann Jungheinrich. Den Grundstein für das heutige Unternehmen legt dessen ältester Sohn, Friedrich Jungheinrich, 1953 mit der Neugründung der Firma unter dem Namen der H. Jungheinrich und Co. Maschinenfabrik.

Die Meilensteine

1899   Am 20. Oktober wird unser Firmengründer, Friedrich Jungheinrich, im
            südafrikanischen East London geboren.

1908   Friedrich Jungheinrichs Vater, Hermann Jungheinrich, gründet am
            3. Dezember in Hamburg das Im- und Exportunternehmen H.
            Jungheinrich & Co.

1947   Hermann Jungheinrich stirbt am 9. Oktober. Die Firma, die zu diesem
            Zeitpunkt fünf Mitarbeiter beschäftigt, wird zu gleichen Teilen an
            Friedrich Jungheinrich und seinen Bruder Otto vererbt.

1948   In Barmbek beginnt die eigene Produktion von Sackkarren und
             Hubwagen. Am 22. Oktober meldet Friedrich Jungheinrich die
            „Ameise“ als Markennamen beim Patentamt an.

1953   Am 7. August wird die H. Jungheinrich & Co. Maschinenfabrik
            gegründet, der Vorläufer der Jungheinrich AG. Der erste Elektro-
            Vierrad-Stapler „Ameise 55“ wird produziert. In Mülheim/Ruhr
            nimmt die erste Inlands-Niederlassung ihren Betrieb auf. 

 

 

Die „Wirtschaftswunder“-Jahre (1954 – 1968)

In den 1950er und 1960er Jahren erleben Hamburg und die Bundesrepublik das sogenannte „Wirtschaftswunder“. Für unser Unternehmen wird das Exportgeschäft zur wichtigen Umsatzquelle, nach und nach werden die ersten Auslandsgesellschaften gegründet. Jungheinrich stellt die Weichen für den Weg zum Weltkonzern.

Die Meilensteine

1954   Die neuen elektrobetriebenen Modellreihen der Marke „Ameise“ sowie
            die ersten Hubwagen und Schlepper mit Fahrerstand kommen auf den
            Markt.

1956   Die eigene Elektro-Motorenentwicklung und - fertigung startet. In
            Österreich wird mit der Hermann F. Jungheinrich Gesellschaft mbH die
            erste ausländische Vertriebsgesellschaft gegründet. Mit dem
            Schubmaststapler „Retrak“ wird eine ganz neue Flurförderzeug-
            Kategorie entwickelt.

1958   In Hamburg-Wandsbek wird das neue Werk in Betrieb genommen und
            dadurch die Fertigungskapazität erhöht. In Italien und Schweden
            werden neue Auslandsfilialen gegründet. Mit dem Dieselstapler
            „Ameise 65 DFG 15 G“ bringen wir unseren ersten Verbrenner auf den
            Markt.

1960
   Der erste radunterstützte Stapler „Ameise Junior“ mit Deichsellenkung
            und Starterbatterien ermöglicht Kleinbetrieben, die Vorteile der 
            Palette zu nutzen. In der Schweiz wird eine weitere Auslandsfiliale
            gegründet.

1962   Wir entwickeln den ersten automatisch gesteuerten und induktiv
            geführten Stapler, den „Teletrak“. Eine neue Auslandsfiliale nimmt in
            Frankreich ihren Betrieb auf.

1963   Die Auslandsfilialen in den Niederlanden und Großbritannien werden
            gegründet.

1966   In Norderstedt werden Flächen erworben. Der Beginn des ersten
            Bauabschnittes des dortigen Werkes stellt die Weichen für das
            zukünftige Wachstum unseres Unternehmens.

1967   In Dänemark wird eine weitere Auslandfiliale in Betrieb genommen,  
            außerdem wird die Jungheinrich Unternehmensverwaltung KG
            (Holding) gegründet.

1968   Am 28. Januar stirbt unser Firmengründer, Dr. Friedrich Jungheinrich
            im Alter von 68 Jahren. Er hinterlässt ein gesundes und
            prosperierendes Unternehmen. In selben Jahr wird der „ETX“
            vorgestellt. Der Hochregal- und Schmalgangstapler sorgt für eine
            bessere Nutzung des Lagers.

 

 

Generationswechsel und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit (1969 – 1989)

Nach dem Tod unseres Unternehmensgründers bleiben wir unter den Gesellschafterfamilien Lange und Wolf ein selbständiges Familienunternehmen. Ende der 1970er Jahre wird eine weitere Innovationsoffensive gestartet. Zugleich führen wir ein neues Konstruktionsprinzip ein, bauen das Norderstedter Werk aus und rationalisieren die Produktion.

Die Meilensteine

1969   In Norwegen wird eine neue Auslandsfiliale gegründet.

1970   Die neue Auslandsfiliale in Spanien nimmt ihren Betrieb auf.

1972   Im logistischen Ablauf des Lagers gewinnt die Kommissionierung
            zunehmend an Bedeutung, wir entwickeln dafür das entsprechende
            Spezialgerät.

1974   Wir starten mit unserem selbst organisierten Miet- und
            Gebrauchtgerätegeschäft.

1976   Erstmals kommt es in der Montage zum Einsatz von Fahrerlosen
            Transportsystemen. Die Auslandsfiliale in Belgien wird gegründet.

1977   Das Regalsystem „Delta“ wird eingeführt.

1979   Unser Unternehmen beschäftigt mittlerweile 4.100 Mitarbeiter und
            macht einen Umsatz von 533 Millionen DM, davon 58 Prozent im
            Ausland.

1982   Die Vorstellung des automatischen Regalstaplers, System ARS,
            markiert den Einstieg in die automatisierte Staplerarbeit. Außerdem
            wird der erste allradgetriebene freitragende Elektro-Dreirad-Stapler
            der Welt vorgestellt, der eine Alternative zum ebenfalls im Programm
            befindlichen Heckantrieb darstellt. In Norderstedt wird mit dem
            Ausbau des dortigen Montagewerkes begonnen.

1983 
  Das Lieferprogramm für Deutschland und Österreich wird durch
            verbrennungsmotorisch betriebene Gabelstapler komplettiert.

1984   Zur Automatisierung der Kommissionierarbeit werden Palettier- und
            Kommissioniersysteme geliefert. Das neue Montagewerk in
            Norderstedt wird in Betrieb genommen, es dient als Zentrallager für
            Produktion und Ersatzteile und beinhaltet EDV-gesteuerte
            Pulverlackierung sowie EDV-gesteuerte Montagebänder für
            Flurförderzeuge.

1986   Mit der Modularen System-Entwicklung (MSE) und der
            damit verbundenen Umstellung vom Verrichtungs- zum Fließprinzip
            führen wir in Norderstedt ein innovatives Konstruktionsprinzip ein und
            rationalisieren dadurch die Produktion.

1987   Mit der neuen Retrak-Generation erschließen wir für
            Schubmaststapler eine neue Dimension der raumsparenden
            Lagerung. Unser Unternehmen macht erstmals über eine Milliarde DM
            Umsatz und beschäftigt 5.330 Mitarbeiter.

1988   Das Neu-, Miet- und Gebrauchtgerätegeschäft sowie die
            Reparaturwerkstätten und der Kundendienst werden unter
            einheitlicher Leitung zusammengefasst, sowohl zentral in
            Deutschland als auch dezentral in den Verkaufshäusern.

1989   Für Sonder- und Kleinserienbau sowie Customization wird in
            Lüneburg ein neues Werk gebaut.

 

 

Börsengang und Neustrukturierung (1990 – 1999)

Im Jahr der Wiedervereinigung gehen wir an die Börse. Wir reagieren auf den Nachholbedarf an modernen Flurförderzeugen und Lagertechnik in den neuen Bundesländern und früheren Ostblockstaaten. Wir übernehmen die Boss-Gruppe inklusive des Traditionsbetriebes Steinbock im bayerischen Moosburg. Es kommt zu einer umfassenden Neustrukturierung unseres Unternehmens.

Die Meilensteine

1990   Nach Verschmelzung der inländischen Gesellschaften wird das
            Unternehmen in eine AG umgewandelt und am 30. August 1990
            erstmals an der Börse notiert.

1991   Das Tiefenstapelsystem Drive-In-Systems kommt auf den Markt.

1992   In Tschechien und Ungarn werden neue Auslandsfilialen gegründet.

1993   Im tschechischen Moravany/Brünn wird das Motorenwerk JULI im
            Joint-Venture mit Linde gegründet.

1994   Wir übernehmen die britische Boss-Gruppe einschließlich des
            bayrischen Traditionsunternehmens Steinbock. Das ComFOUR-
            Konzept wird eingeführt. Es bedeutet die Wahlmöglichkeit zwischen
            Finanzierung, Miete, Leasing und Rental als Finanzdienstleistung für
            unsere Kunden. In Polen wird eine neue Auslandsfiliale gegründet.
            Unsere Standorte in Norderstedt, Wandsbek und Lüneburg werden
            nach dem QS-System DIN ISO 9001 zertifiziert.

1995   Wir entwickeln den weltweit ersten Schubmaststapler mit zentralem
            Steuerungshebel, unserem „Multi-Pilot“.

1996   Unser gesamter Vertrieb wird nach ISO DIN 9001 zertifiziert. In der
            Slowakei nimmt eine weitere Auslandsfiliale ihren Betrieb auf.

1997   Der „EFG-VD 25/30“ geht als erster Drehstromstapler in Serie. Als
            erster Staplerhersteller bieten wir alle Diesel- und Treibgasstapler
            wahlweise mit hydrostatischem oder hydrokinetischen Antrieb an. In
            Slowenien wird eine neue Auslandsfiliale gegründet.

1998   Mit dem „Retrak ETV 14“ entwickeln wir den ersten
            Schubmaststapler für Rollstuhlfahrer. Die Bereiche Vertrieb und
            Technik werden organisatorisch getrennt, wodurch ein
            markenunabhängiger Produktionsverbund etabliert wird. Die Firma
            Steinbock in Moosburg (heute Jungheinrich Moosburg GmbH) feiert ihr
            75-jähriges Jubiläum. Die Wap Reinigungssysteme GmbH & Co.,
            Bellenberg wird verkauft. Die Universität St. Gallen zeichnet uns als
            Best Practise Company im After-Sales-Service aus.

1999   Am 20. Oktober feiern wir den 100. Geburtstag unseres
            Firmengründers Dr. Friedrich Jungheinrich. In Portugal wird eine neue
            Auslandsfiliale gegründet. Unser Umweltmanagement wird nach ISO
            DIN 14001 zertifiziert. Wir führen neu entwickelte
            Handgabelhubwagen ein, nachdem wir von 1957 bis 1999 annähernd
            2,5 Millionen solcher Fahrzeuge gefertigt haben.

 

 

Ende der Mehrmarkenstrategie und Globalisierung (2000 – heute)

Zur Jahrtausendwende bieten wir unsere Produkte ausschließlich unter der Marke Jungheinrich an. Wir bauen die Bereiche komplette Intralogistik-Lösungen, Finanzdienstleistungen und Full-Service kontinuierlich aus. Dazu stärken wir unsere Vertriebseinheiten und positionieren uns nachhaltig auf den globalisierten Märkten.

Die Meilensteine

2000   In der Türkei, Griechenland sowie in den USA und Singapur werden
            neue Auslandsfilialen gegründet.

2001   Die neue Konzern-Vertriebsstrategie wird beschlossen und
            umgesetzt, es erfolgt eine Konzentration auf die Marke Jungheinrich  
            im Direktvertrieb. In Süddeutschland wird ein neues Ersatzteillager
            aufgebaut, womit die Ersatzteilversorgung zentralisiert wird. In Irland
            nimmt eine neue Auslandsfiliale ihren Betrieb auf. Wir gründen
            gemeinsam mit Linde das E-Commerce-Unternehmen Supralift.

2002
   In Brasilien wird eine neue Auslandsfiliale gegründet. In Lahr, nahe
            Offenburg, nimmt ein neues Ersatzteil-Logistikzentrum seinen Betrieb
            auf.

2003   Am 7. August feiern wir 50-jähriges Betriebsjubiläum. In Russland,
            Lettland und Litauen werden neue Auslandsfilialen gegründet.

2004   In Finnland und China nehmen neue Auslandsfilialen ihren Betrieb auf.
            Es kommt zum Joint-Venture mit Ningbo Ruyi (V.R. China) zum Bezug
            mit unseren Handgabelhubwagen.

2005   Der 100.000 Stapler mit Drehstromtechnik wird ausgeliefert. Wir
            präsentieren den weltweit ersten Gabelstapler mit Drehkabine.

2006   Im chinesischen Qingpu im District Shanghai wird ein neues
            Montagewerk gegründet. In Dresden nimmt das
            Gebrauchtgerätezentrum seinen Betrieb auf.

2007   Der Vertrieb Deutschland, der Vertrieb Export, das Werk Norderstedt
            und die Ersatzteillogistik Norderstedt werden in eigenständige
            Gesellschaften ausgegliedert. In Bratislawa (Slowakei) nimmt ein
            neues Ersatzteillogistikcenter seinen Betrieb auf. Wir liefern den
            fünfzigtausendsten 48 Volt-Elektrostapler aus.

2009   In Landsberg geht ein neues Werk für die Produktion von Elektro-
            Niederhubwagen in Betrieb.

2010   In Norderstedt nimmt eine neue Pulverbeschichtungsanlage ihren
            Betrieb auf. Wir erweitern unser Produkt-Portfolio durch das
            „Warehouse-Management-System“ (WMS).

2011   Der „EJE 112i“ mit Lithium-Ionen-Technologie geht in Serie.

2012   Im chinesischen Qingpu erfolgt der Spatenstich für ein
            neues Werk der Jungheinrich Lift Truck Manufacturing Co., Ltd.

2013   Unter dem Motto „60 Years of Passion for Logistics“ feiern wir unser
            60-jähriges Firmenjubiläum. Ein Höhepunkt der
            Jubiläumsveranstaltungen ist das „1st Hamburg Intralogistics
            Summit“. Das Ersatzteilzentrum in Kaltenkirchen sowie die neuen
            Werke in Degernpoint bei Moosburg und Qingpu (China) werden in
            Betrieb genommen.

2014   Die Jungheinrich Logistiksysteme GmbH und die Sparte Energy und
            Drive Systems werden gegründet. Unser Tochterunternehmen ISA
            wird in Jungheinrich Systemlösungen GmbH umfirmiert. In Hamburg-
            Wandsbek wird mit dem Bau der neuen Konzernzentrale begonnen.

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