Lagernavigation Schmalgang
Für EKX 410-515, EKS 210-312, ETX 513-515
Halbautomatische Platzanfahrt im Schmalgang
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Grundmerkmale
- Effizienzsteigerungen von bis zu 25%
- Entlastung der Fahrer
- Automatische Rückmeldungen ohne Scan-Vorgang
- Vermeidung von Fehleinlagerungen/Fehlauslagerungen
- Weniger Beschädigungen am Regal
- Mit und ohne Lagerverwaltungssystem nutzbar
Die RFID-Technologie und das Jungheinrich Logistik-Interface machen es möglich: Mittels Transponder im Boden kennt das Schmalgangfahrzeug permanent seine aktuelle Position. Aus dem Warehouse Management System eingehende Aufträge werden an das Datenfunkterminal des Fahrzeugs gesendet. Das dort installierte Logistik-Interface „übersetzt“ und gibt diese Informationen direkt an die Fahrzeugsteuerung weiter. Damit kennt das Fahrzeug exakt die aktuelle sowie die anzufahrende Position. Der Fahrer muss nur noch den Impuls zum Fahren / Heben geben und das Fahrzeug fährt den Palettenplatz automatisch in Diagonalfahrt an.
Vorteile im Überblick
- Überblick und Vorteile
- IT-Anbindung durch Logistik-Interface
- Fahrzeug-Funktionen
- Stand-Alone-Lösungen
Vorteile im Detail
In der kürzesten Zeit. Auf dem schnellsten Weg. Mit so viel Energie wie nötig und so wenig wie möglich. Die halbautomatische und zielgenaue Anfahrt spart Zeit und Geld. Die Produktivität erhöht sich um bis zu 25%. Die Ein- und Auslagerqualität steigt. Fehler werden vermieden, das Fahrzeug fährt 100%ig den vom System vorgegebenen Palettenplatz direkt und halbautomatisch an. Der Fahrer wird extrem entlastet und muss sich nicht ständig neu orientieren. Er kann sich nicht mehr verfahren oder „verpicken“. Weniger Beschädigungen am Regal, da die Gabeln automatisch und exakt positioniert werden.
Zum Funktionsumfang der Lagernavigation gehört z.B. die aktive Schubkontrolle in Verbindung mit der Lasterkennung, die ein zeitaufwändiges „Nachsetzen“ der Last im Regal bzw. bei der Lastaufnahme aus dem Regal vermeidet. Ein weiteres Produktmerkmal ist die intelligente Zielpositionsüberwachung, die den Fahrer bereits bei Auftragserteilung auf Besonderheiten des Stellplatzes hinweist. So erkennt zum Beispiel das Fahrzeug bei einer Sackgasse und Standardeinfahrtrichtung in Antriebsrichtung, dass die letzten Stellplätze in dieser Gasse nur in Lastrichtung angefahren werden können. Da der Fahrer frühzeitig darüber informiert wird, können zeitaufwändige Fehlfahrten verhindert werden.
Um zielgenau zur nächsten Ein-, Auslager- oder Kommissionier-Position fahren zu können, muss diese dem Fahrzeug mitgeteilt werden. Die optimale Effizienzsteigerung ist dabei nur dann sichergestellt, wenn der Fahrer dazu keine manuelle Eingabe tätigen muss. Aus diesem Grund bietet Jungheinrich mit dem Logistik-Interface die Möglichkeit, Aufträge aus beliebigen Lagerverwaltungssystemen automatisch im Hintergrund ohne Zeitverzug zu übernehmen und an die Fahrzeugsteuerung zu senden. Diese einfache Integration in bestehende Systemlandschaften ist ein wesentlicher Erfolgsanteil für die Einrichtungsphase.
Sie nutzen kein Lagerverwaltungssystem und wollen dennoch viele Vorteile der Lagernavigation nutzen? Kein Problem, denn Jungheinrich bietet auch hier die passenden Lösungen für Ihre Einsatzfälle ohne IT-Anbindung an: Sie können entweder einen Barcodescanner den Auftrag direkt an die Fahrzeugsteuerung übertragen lassen oder eine individuell für Sie gestaltete Eingabemaske auf einem Datenfunkterminal als Schnittstelle zwischen Fahrer und Lagernavigation verwenden.
Zur Steuerung der geführten Schmalgangfahrzeuge von Jungheinrich werden Transponder genutzt. Diese sind nur 9 x 16 mm groß und werden in bestimmten Abständen in den Hallenboden eingebracht. Die Fahrzeuge sind mit einem RFID-Lese-/-Schreibgerät ausgestattet, das mit den Transpondern kommuniziert und folgende Informationen abruft und verwendet: A) Identifizierung der Gänge und LagerbereicheB) Referenzierung der Wegmessung innerhalb der Gänge.Mit diesen beiden Informationen und der vorhandenen Wegmessung des Fahrzeugs ist zu jeder Zeit eine exakte Standortbestimmung innerhalb der Lagergänge möglich. Die Transponder werden durch den Stapler programmiert. Im Fahrzeug selbst wird die komplette Topologie der Anlage hinterlegt. Damit können an jeder beliebigen Stelle Schalt- und Zusatzfunktionen aktiviert werden, wie beispielsweise Geschwindigkeitsreduzierungen bei Überquerung von Fluchtgängen oder Hubabschaltungen bei Gängen mit eingeschränkter lichter Höhe.


