In Pallet Carrier IPC
Shuttle-Kompaktlagersystem
Hohe Umschlagleistung bei häufigem Kanalwechsel
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Grundmerkmale
- Hub (Standardhubgerüst)
- 80 - 80 mm
- Tragfähigkeit / Last
- 1,2 - 1,2 t
- Kollisionsfreies Ein-/Auslagern von Paletten
- Optimale Ausnutzung der Raumhöhe durch geringe Fachhöhe im Regal
- Flexibilität im Gesamtsystem durch Handhabung verschiedener Palettentypen
- Von praktisch jedem Jungheinrich-Stapler aus einsetzbar
Weitere Merkmale
Das Jungheinrich-Kompaktlagersystem mit IPC (In Pallet Carrier) – bestehend aus Carrier, Trägerfahrzeug und Kanalregal – ermöglicht die konsequente Nutzung von Lagerraum. Das IPC-Regal bietet in Höhe und Breite Platz für zahlreiche Palettenkanäle. Der geringe Höhenverbrauch je Kanalebene sowie die niedrige erste Ebene ermöglichen zusätzlich eine effektive Nutzung der Lagerhöhe. Als Trägerfahrzeug ist jeder Jungheinrich-Stapler mit FEM-Gabelträger, ausreichender Resttragfähigkeit und Seitenschieber einsetzbar.
Besonders effektiv arbeitet der IPC bei häufigem Wechsel der Kanäle, wie er z. B. bei der Tourenbereitstellung unterschiedlicher Artikel in Distributionslägern gefordert wird.
Der IPC wird über eine passende Kupplung an das Trägerfahrzeug angedockt und nimmt die Paletten mit seinen Gabeln auf. Er fährt selbstständig im Palettenkanal, ohne mit dem Trägerfahrzeug verbunden zu sein. Beim Einsetzen in den Kanal – ob mit oder ohne Last - wird die aktive Verriegelung des Carriers zum Stapler gelöst. Nach Drücken der Starttaste auf dem Bedienterminal veranlasst die Steuerung alle notwendigen Fahr- und Hubbewegungen selbsttätig. Sensoren erkennen die Position bereits eingelagerter Paletten. Die Ein- und Auslagerung neuer Paletten passiert somit kollisionsfrei.
Das Bedienterminal und die Steuerung kommunizieren über eine bidirektionale Funkverbindung, betrieben im anmeldefreien ISM-Band (433 Mhz). Der Carrier wird – nach Rückkehr zum Kanalanfang – vom Stapler wieder aufgenommen, die aktive Verriegelung geschlossen und ein neues Arbeitsspiel kann beginnen. Die redundante Überwachung der Kupplung zum Stapler gewährleistet dabei ein Maximum an Sicherheit.
Vorteile im Überblick
- Flexibilität durch Handhabung unterschiedlicher Palettentypen
- IPC Kompaktlagersystem im Tiefkühllager
- Einfacher Batteriewechsel für den Zwei-/Dreischichtbetrieb
- Größere Regalanlagen mit mehreren Carriern
- Besondere Funktionalitäten
- Bedienfreundliches Handfunkterminal
- Ersatzgabel für erweiterten Einsatz
Vorteile im Detail
Unterschiedliche IPC-Varianten ermöglichen die Handbabung verschiedener Ladungsträger:
- Europaletten quer.
- Europaletten längs.
- Industriepaletten quer.
- Industriepaletten längs.
- Mit verschiebbarem Palettenanschlag für bis zu drei unterschiedliche Palettengrößen im selben Regalsystem.
- Zwei Halbpaletten nebeneinander im selben Kanal durch einen IPC mit vier Gabelzinken sowie Mittelschiene für den Regalkanal.
- Die Mittelschiene ist auch bei Paletten mit großer Durchbiegung oder für Paletten-Längslagerung einsetzbar.
- Auf Anfrage sind weitere Varianten lieferbar.
Die Ein- und Auslagerung nach LiFo (Last-In-First-Out) sowie FiFo (First-In-First-Out) ist leicht möglich. Für die FiFo-Methode wird der In Pallet Carrier einfach an das andere Ende des Kanals umgesetzt.
Hohe Raumausnutzung ist für den effizienten Betrieb eines Kühlhauslagers besonders wichtig. Das IPC Kompaktlagersystem in der Tiefkühl-Ausführung (optional) bietet Einsatzmöglichkeiten bis –30° C. Eine zweite Batterie mit Wechselwagen erhöht die Einsatzbereitschaft deutlich.
- Ergonomisch, im Blickfeld des Fahrers montiert.
- Einfache Bedienung und klare Informationsanzeige.
- Übersichtliche Funktionstasten.
- Zahlreiche Diagnosefunktionen für den Jungheinrich-Service.
- Auch mobil einsetzbar.
Das Batterieladegerät des IPC gewährleistet das einfache Laden an jeder 230-V-Netzsteckdose. Je nach Intensität der Nutzung ist der Lastschlitten mit voll geladener Batterie acht bis zehn Stunden einsetzbar.
Eine zusätzliche zweite Batterie – in Verbindung mit dem Wechselwagen (optional) – erhöht die Einsatzdauer im Zwei-/Dreischichtbetrieb erheblich. Dank des Batteriecontainers erfolgt der Wechsel sekundenschnell. Auf Rollen geführt wird der Container seitlich in den Carrier eingeschoben und kontaktiert dabei automatisch. Bei fortgesetztem Einsatz wird die jeweils entladene Batterie zwischenzeitlich mit dem integrierten Ladegerät auf dem Wechselwagen geladen.
Durch Aufnahme einer Ersatzgabel (optional) auf die Kupplung des Staplers, lässt sich zwischendurch ein beliebiges Palettenregal bedienen. Währenddessen kann der Carrier im Regalkanal verbleiben. Der Wechsel erfolgt in wenigen Sekunden – ohne aufwändige Montage am Gabelträger.
Bei größeren Regalanlagen lassen sich von einem Handfunkterminal bis zu zwölf verschiedene Carrier anwählen. Dazu ändert der Fahrer einfach die Kennung am Handfunkterminal, um den nächsten Carrier zu erreichen.
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