Der Einkauf bei Jungheinrich

Einkauf und Logistik

Der Einkauf im Jungheinrich-Konzern ist nach Warengruppen organisiert. Alle Einkaufsbedarfe werden über ein konzernweites Warengruppenmanagement, das vierzig Hauptwarengruppen umfasst, strukturiert. Ergänzend kommen zehn weitere Hauptwarengruppen hinzu, die die Nachserienbedarfe bündeln.

Das gesamte Einkaufsvolumen belief sich im Jahr 2013 auf 1,45 Milliarden Euro nach 1,38 Milliarden Euro im Vorjahr und wird gegliedert in Produktionsmaterial inklusive Nachserienmaterial, Handelswaren und indirektes Material.

Die umsatzstärksten Hauptwarengruppen im Berichtsjahr waren Batterien mit 131 Mio. € (Vorjahr: 133 Mio. €), Facility Management mit 107 Mio. € (Vorjahr: 53 Mio. €), Stahlbaugruppen mit 83 Mio. € (Vorjahr: 87 Mio. €) sowie elektrische Antriebsstränge mit 80 Mio. € (Vorjahr: 90 Mio. €). Die Warengruppe "Facility Management" enthielt im Berichtsjahr die Vergabe der Bauleistungen für die Werke in Degernpoint und China sowie für die beiden neuen Vertriebszentren in Deutschland.

Neben der Absicherung der Produktionsversorgung standen im Berichtsjahr die Etablierung eines einheitlichen, leistungsfähigen Einkaufscontrollings sowie die Neustrukturierung der Vertragsstandards mit Lieferanten im Fokus.

Einkaufscontrolling

Das Einkaufscontrolling hat bei uns einen hohen Stellenwert. Herzstück des Einkaufscontrollings ist das Einkaufscockpit, in dem alle relevanten Kennzahlen zusammenlaufen. Es basiert auf SAP-BI (Business Intelligence) bzw. SAP-BW (Business Warehouse) und bildet die Klammer von der Strategieentwicklung bis zur Messung der durchgeführten Maßnahmen und Ergebnisse.

Wichtigster Bestandteil des Berichtswesens ist die Kennzahl der Materialkostenveränderungen, die den Ergebniseinfluss auf die Gewinn-und-Verlust-Rechnung widerspiegelt. Die aus externen Einflussfaktoren wie Währungskurs- und Rohstoffpreisveränderungen resultierenden Preiseffekte werden ebenfalls gemessen und bei Einkaufsentscheidungen berücksichtigt.

Vertragsmanagement

Um den vielfältigen Anforderungen eines modernen Vertragsmanagements in der Praxis gerecht zu werden, haben wir unser Vertragsmanagement neu konzipiert. Dabei lag der Fokus neben dem Aufbau einheitlicher vertraglicher Standards auf Basis von modularen Vertragsdokumenten auch auf der Etablierung einer IT-gestützten Vertragserstellung und -ablage.

Durch die Neugestaltung wurde die Grundlage für eine weitere Erhöhung der Rahmenvertragsquote geschaffen. Die IT-gestützte Vertragserstellung sowie die Vereinfachung der Vertragstexte verkürzen zudem die Bearbeitung.

Beschaffungsmarktanalyse Lithium-Ionen-Technologie

Wir setzen bei Traktionsbatterien als Ergänzung zu konventionellen Blei-Saure-Batterien vermehrt auf den Einsatz der Lithium-Ionen-Technologie. Um diesen Wettbewerbsvorsprung zu sichern und weiter auszubauen, untersuchte unser Einkauf im Berichtszeitraum den weltweiten Beschaffungsmarkt für Lithium-Ionen-Technologien eingehend und identifizierte zahlreiche Händler und Hersteller. Anschließend wurde deren technologische sowie preisliche Wettbewerbsfähigkeit analysiert und bewertet.

Ein Rahmenvertrag mit einem namhaften Hersteller von Batteriezellen zur Absicherung der Versorgung wurde bereits unterzeichnet.

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Zoll und Außenwirtschaft

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