Wir über uns
Investor Relations
Karriere
Presse & Information
Produkte
Dienstleistungen
Standorte weltweit

Länger unter Strom: Jungheinrich-Stapler mit effizientem Energie-Management

Die SfP Servicegesellschaft für die Papierindustrie stellt ihre Flurförderzeugflotte auf Elektro-Vierrad-Gabelstapler von Jungheinrich um. Durch das effiziente Energie-Management der Fahrzeuge sind ausgedehntere Einsätze möglich, ohne die Batterien zwischenladen zu müssen. Außerdem verlängert sich ihre Lebensdauer. Darüber hinaus entfallen und die Kapitalbindung für Wechselbatterien.

Elektro-Gabelstapler von Jungheinrich in Bielefeld-Ubbedissen bei SfP.
Wegen ihrer langen Durchhaltefähigkeit beliebt: Elektro-Gabelstapler von Jungheinrich bei SfP.

Ein Elektro-Vierradstapler EFG 320 hebt eine Palette mit Papierrollen von dem Rollband, das am Lagerstandort Bielefeld-Ubbedissen automatisch einen Lkw entlädt. Arno Senft, Leiter Lagerlogistik der SfP Servicegesellschaft für die Papierindustrie mbH, schaut zu. „Bei der Auswahl der Stapler war ihr Energiemanagement ausschlaggebend. Die Batterien der Jungheinrich-Geräte bewältigen zwei Acht-Stunden-Schichten. Wir sind sehr zufrieden mit dem geringen Verbrauch.“ Grundlage dafür ist die Drehstromtechnik der Fahrzeuge, die durch ihren hohen Wirkungsgrad und eine optimale Energierückgewinnung deutlich längere Einsatzzeiten mit einer Batterieladung erlaubt.  

OnBoard-Lader ist integriert

SfP ist ausschließlich als Logistikdienstleister für die Mitsubishi HiTec Paper Europe GmbH tätig, die in Bielefeld-Hillegossen Selbstdurchschreibe-, Inkjet- und Thermopapiere fertigt. Neben den Standorten Hillegossen und Ubbedissen betreibt SfP ein drittes Lager in Minden. Früher setzte der Dienstleister Treibgasstapler eines anderen Herstellers ein, die durch ihre Auspuffe Staub aufwirbelten. Als sich SfP entschieden hatte, nur noch mit Elektrostaplern zu arbeiten, kam die Frage der Energieeffizienz auf. Ein erster Versuch mit Elektrostaplern eines weiteren Anbieters ist unbefriedigend verlaufen, da die Batterien jeweils nach sechs bis sieben Stunden leer gewesen sind. Während einer zweimonatigen Testphase, in der SfP einen Elektro-Vierradstapler EFG 320 unter harten Praxisbedingungen erprobt hat, haben sich dann die Vorteile des Energie-Managements von Jungheinrich herauskristallisiert.  

Arno Senft öffnet die Tür an der Seite eines EFG 320, die den Zugang zur Batterie erleichtert. Auf Grund dieser Lösung kann man die Batterie einfach laden und bequem Wasser auffüllen. „Die Batterielebensdauer hängt von der Temperatur ab, die sie beim Laden und im Einsatz erreicht. Sie ist in Jungheinrich-Staplern wesentlich niedriger als in Wettbewerbsgeräten.“ Dazu trägt auch der integrierte OnBoard-Lader bei. Er kontrolliert den Säurestand und die Temperatur, warnt bei Fehlfunktionen und ermöglicht es, die Batterie rasch und an jedem Ort zu laden. 

Aus dem Energie-Management resultieren überdies Kosteneinsparungen, weil Batteriewechsel und die Kapitalbindung für Wechselbatterien entfallen. Außerdem sind Beschädigungen durch unsachgemäßen Tausch ausgeschlossen. Abgesehen davon lässt sich die Batterie zum Warten seitwärts bis zu einer Endlage herausziehen. Eine Vorrichtung verhindert, dass ein Flurförderzeug mit ungesicherter Batterie fährt. Muss der Betreiber die Batterie doch einmal wechseln, etwa bei intensiven Einsätzen im Drei-Schicht-Betrieb, kann er sie schnell, sicher und mühelos mithilfe eines Staplers, Hubwagens oder Krans seitlich entnehmen.

Jungheinrich-Elektro-Gabelstapler in einem Lager von SfP in Bielefeld-Ubbemissen.
Die Motoren der Jungheinrich-Stapler sind vor Staub und Spritzwasser geschützt.

Kommunikation via Datenfunk

Der Staplerfahrer scannt den Barcode der Palette ein, die er aufnimmt. Daraufhin zeigt ihm das Lagerverwaltungssystem auf einem Display an, auf welchen Platz das Papier abzusetzen ist. Hierzu Arno Senft: „Unser Lagerverwaltungssystem kommuniziert via Datenfunk. Jeder Stellplatz ist durch eine Prüfziffer gekennzeichnet, die der Bediener beim Ein- und Auslagern eingibt.“  Die Paletten, beladen mit Rollen- oder Blattware im Gewicht von 20 bis 2.000 Kilogramm, kommen nach Logistikstandorten vorsortiert aus dem Werk von Mitsubishi HiTec Paper Europe. Die für eine Hubhöhe von viereinhalb Metern ausgelegten EFG 320 lagern die Produkte, aufgeteilt in Kunden- und Lagerware, in getrennten Bereichen auf Blocklagerflächen ein. Für Material, das nicht blocklagerfähig ist, stehen Palettenregale bereit. Als Ladungsträger dienen Einwegpaletten in Größen von 69 bis 130 Quadratzentimeter. „Die Paletten fertigen wir selbst.“

Arno Senft betritt die betreffende Halle. Der typische Geruch eines Holz bearbeitenden Betriebes schwebt in der Luft. „Flurförderzeuge brauchen wir hier, um die Leerpaletten platzsparend bis unter die Hallendecke zu stapeln.“  Die Fahrzeuge, die bei SfP alle mit einem containertauglichen Sonderfreihub ausgestattet sind, transportieren ihre Last im Lager Bielefeld-Ubbedissen meist über lange Strecken, weil die Struktur des älteren Gebäudes keine Wegeoptimierung zulässt. Waren, die die Stapler auslagern, übergeben sie an das Rollband oder stauen sie in Containern. Für Fahrten außerhalb der Hallen sind ihre Motoren gemäß IP 54 (IP = Ingress Protection / Eindring-Schutz) vor Staub und Spritzwasser geschützt.  

Ergonomie als Voraussetzung für längere Einsatzzeiten  

Die langen, unterbrechungsfreien Einsatzzeiten, die das Energiemanagement von Jungheinrich ermöglicht, setzen auch einen ergonomischen, bedienerfreundlichen Arbeitsplatz voraus. Schließlich verbringen die Fahrer bei SfP täglich acht Stunden auf den Staplern. Während dieser Zeit können sie die EFG 320 entspannt, mit minimalem Kraftaufwand und daher ermüdungsfrei bedienen. Weiteren Komfort bietet die Floating Cab, die durch eine Dreifach-Lagerung der Antriebseinheit und des Fahrerplatzmoduls Vibrationen und Humanschwingungen spürbar reduziert.  

Der Bediener demonstriert, wie er die Höhe und Neigung der Lenksäule nach seinen persönlichen Bedürfnissen einstellt. Er profitiert auch von geringen Lenkkräften und von dem kleinen Lenkrad der elektrisch-hydraulischen Lenkung sowie davon, dass nur wenige Lenkradumdrehungen notwendig sind. Da sich in seinem Kniebereich keine hydraulischen Bauteile befinden, hat er außerdem mehr Beinfreiheit. Überdies können die Stapler durch fünf Arbeitsprogramme auf ihren Einsatzfall oder Fahrer abgestimmt werden.  

Als Bedienhebel setzt SfP vornehmlich auf den SOLO-PILOTEN, der gemeinsam mit dem Fahrtrichtungsschalter in die Hydraulikbedienteile eingebettet ist. Zum Betätigen seiner Hebel genügt ein Finger. Arno Senft gibt dem Fahrer eines EFG 320 ein Zeichen, zu stoppen. „Der Mitarbeiter, der diesen Stapler fährt, hat sich ausdrücklich den MULTI-PILOTEN gewünscht, einen Joystick, in den alle Bedienelemente integriert sind. In unserem Lager Minden laufen inzwischen ebenfalls vier Stapler mit diesem Bedienhebel.“ Für noch mehr Komfort hat Jungheinrich sowohl den SOLO- als auch den MULTI-PILOTEN in eine mitschwingende, in Höhe und Länge verstellbare Armlehne montiert.

Jungheinrich-Gabelstapler im Lager der Firma SfP in Bielefeld-Ubbemissen.
Lob des Jungheinrich-Kunden SfP: Die Verfügbarkeit der Fahrzeuge liegt bei nahe hundert Prozent.

Alles unter Kontrolle

Obendrein sind die EFG 320 bei SfP mit dem ISM, dem Informationssystem für das Stapler-Management, ausgestattet. Über eine mit einem Transponder versehene Karte mit frei wählbarer Nutzungsdauer bietet das ISM eine selektive Zugangskontrolle zu den betreffenden Staplern. Einem Bediener beziehungsweise einer Karte kann man mehrere Flurförderzeuge zuordnen.

Ein Fahrer zeigt, wie die Kontrolle funktioniert. Er hält seine Karte kurz vor das Zugangsmodul seines Staplers, das die Berechtigung prüft und, sofern diese vorliegt, das Fahrzeug freigibt. „Wird ein Gerät nicht bewegt, schaltet es das ISM automatisch, der Vorgabe entsprechend, nach zwei bis zehn Minuten wieder aus“, betont Arno Senft. „Daraus resultiert ein zusätzlicher Diebstahlschutz, der vor allem wichtig ist, wenn ein Stapler außer Sichtweite parkt.“

Das in vier Systemstufen lieferbare ISM schafft zugleich Transparenz, denn es zeichnet Staplerbewegungen auf und speichert diese Daten für Auswertungen. Basierend darauf kann man Einsätze exakt planen und den Fuhrpark wirtschaftlich zusammenstellen. Ferner erfasst das ISM Daten über Schock- und Unfalleinwirkungen als Ansatz für Analysen und Unfallverhütungsmaßnahmen. Da die jeweils letzten 360 Starts und die zu diesen Phasen gehörenden Vorfälle zurückverfolgbar sind und die Fahrer vor diesem Hintergrund mehr Verantwortungsbewusstsein entwickeln, erhöht das ISM sogar die Sicherheit. Durch eine zentrale Datenbank und die Eingabe von Stammdaten lässt sich zudem der Verwaltungsaufwand senken.

Standfeste Stapler

Für Sicherheit sorgt ebenso die Staplersteuerung, die die Hydraulikfunktionen deaktiviert, falls der Sitz nicht besetzt ist. Überdies verhindert eine automatische Feststellbremse, dass die Flurförderzeuge auf Rampen oder Steigungen zurückrollen. Das gilt selbst bei abgeschaltetem Motor. Die robusten EFG 320 stehen auch für eine gute Kippstabilität. Diese unterstützt Jungheinrich mithilfe der hoch angelenkten Pendelachse im Gegengewicht, durch die die natürliche Pendelbewegung des Gerätes minimiert wird.   Neben den konstruktionsbedingten Sicherheitsausstattungen sind die vom Lenkwinkel abhängige Reduzierung der Geschwindigkeit in Kurven (Curve Control) und die Anzeige der Fahrgeschwindigkeit Standard. Zusätzlich unterstützen die optionalen Fahrerassistenzsysteme den Fahrer. Sie geben den Betrieb des Staplers erst frei, wenn die Sitzbelegt- und Gurtschlosserkennung in einer definierten Reihenfolge aktiviert worden sind. Oder sie verringern ab einer bestimmten Hubhöhe automatisch die Neigegeschwindigkeit des Hubmastes.  

Anruf genügt

SfP hat in elf EFG 320 investiert, die eine Spitzengeschwindigkeit von 17 Kilometern in der Stunde und Hubhöhen von bis zu 7.115 Millimeter erreichen. Außerdem arbeitet das Unternehmen mit drei Elektro-Vierradstaplern EFG 425 und mit 14 Elektro-Niederhubwagen EJE 220/225, die Lkw be- und entladen. Darüber hinaus stammen die Regalanlagen von Jungheinrich.   „Die Verfügbarkeit der Fahrzeuge liegt bei nahe 100 Prozent, die der Ersatzteile ist ähnlich hoch. Und nach einem Anruf in der Jungheinrich-Niederlassung Bielefeld kommt noch am selben Tag ein Servicetechniker vorbei.“ Arno Senft ist seine Zufriedenheit anzusehen. „Selbst wenn es einmal nicht so eilig ist, reagiert der Service prompt. Den Sitz eines Staplers, der verschlissen war, hat er innerhalb eines Tages ausgewechselt.“

Produktinformationen
EFG 320

Weiter ...

Produktinformationen
EFG 425

Weiter ...

Produktinformationen
EJE 220/225

Weiter ...

Produktinformationen
Regale

Weiter ...

Deutsch
English