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Lithium-Ionen-Fahrzeug von Jungheinrich im Feldtest

03.02.2010

Jungheinrich startet im Februar 2010 einen Feldtest mit einem innovativen Elektro-Gegengewichtsstapler. Das Fahrzeug vom Typ EFG 216k ist mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgestattet, der auf Herz und Nieren geprüft wird.

Der Feldtest findet ab März bei einem großen deutschen Automobilhersteller statt. Dort wird ein Elektro-Gegengewichtsstapler von Jungheinrich (Typ EFG 216k) mit Lithium-Ionen-Batterie eingesetzt und über mehrere Wochen rund um die Uhr getestet. Ziel dieser Untersuchung ist es, die Leistungsfähigkeit der innovativen Batterietechnik unter realen Einsatzbedingungen zu testen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Schnellladefähigkeit der Lithium-Ionen-Akkus. Mehrere Zwischenladungen während des Drei-Schicht-Einsatzes könnten zukünftig einen Batteriewechsel in vielen Einsatzfällen unnötig machen.

„Die Verwendung von Lithium-Ionen-Akkus sorgt dafür, dass zukünftig deutlich weniger Energie benötigt wird – von der Steckdose bis zum Antrieb“, erläutert Peter Dibbern, Leiter Grundlagenentwicklung bei Jungheinrich. Sollte diese Technologie eines Tages serienmäßig zum Einsatz kommen, sei dies ein maßgeblicher Beitrag zum Klimaschutz. Die Lithium-Ionen-Akkus weisen bezüglich des Lade- bzw. Entladeverhaltens eine deutliche Effizienzsteigerung im Vergleich zu herkömmlichen Bleibatterien auf. Sie halten doppelt so lange und sind zudem absolut wartungsfrei. Ein spezielles Batteriemanagement gewährleistet, dass die Zellen permanent überwacht werden. „Das macht die Lithium-Ionen-Akkus bereits heute robust und sicher“, so Dibbern weiter.

Im Gegensatz zu Bleibatterien, bei denen etwa 80 Prozent der Kapazität genutzt werden kann, liegt der Nutzungsgrad der Lithium-Ionen-Akkus bei nahezu 100 Prozent. Eine Tiefenentladung ist durch den Einsatz des Batteriemanagement-Systems ausgeschlossen. Der ganzheitliche Ansatz der neuen Energie- und Antriebskonzeption von Jungheinrich, der auf der CeMAT 2008 erstmals am Beispiel eines Konzeptfahrzeuges vorgestellt worden ist, lautet: Energie intelligent speichern und effizient nutzen.

„Mit der Lithium-Ionen-Technologie ist durch die geringeren Verluste bei Ladung und Entladung unter dem Strich ein deutlich sparsamerer Umgang mit der Energie realisierbar“, sagt Dibbern. Konservativ gerechnet könne man insgesamt von 15 Prozent Einsparung bei den Energiekosten bei gleichbleibenden Leistungsdaten ausgehen. „Wenn sich die Herstellkosten der Akkus wie erwartet weiter nach unten entwickeln werden erste wirtschaftliche Einsatzfälle nicht mehr lange auf sich warten lassen.“

Jungheinrich gehört zu den international führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik. Als produzierender Dienstleister und Lösungsanbieter der Intralogistik steht das Unternehmen seinen Kunden mit einem umfassenden Produktprogramm an Staplern, Regalsystemen, Dienstleistungen und Beratung zur Seite. Die Jungheinrich-Aktie wird an allen deutschen Börsen gehandelt.


Presse-Rückfragen bitte an:
Jungheinrich AG, Jan Kaulfuhs-Berger, Unternehmenskommunikation
Tel.: 040 6948-1503, Fax: 040 6948-1599
jan.kaulfuhs-berger@jungheinrich.de, www.jungheinrich.de


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