Unser Service

Wir bieten die einmalige Kompetenz des Herstellers

Zur Erfassung von Humanschwingungen im Arbeitsalltag müssen alle Arbeitsabläufe genau betrachtet werden. Nur so können typische Arbeitsmuster erarbeitet werden, für die die Schwingungsbelastungen ausgewertet werden können.

Die sicherste Methode zur Ermittlung dieser Schwingungsbelastung ist die Messung vor Ort. Direkt an den Fahrzeugen im typischen Arbeitseinsatz. Unsere Servicetechniker führen diese Messungen für Sie durch. Diese Dienstleistung beinhaltet ein Messprotokoll sowie konkrete Vorschläge zur Reduzierung der Humanschwingungen.

So wird eine Messung durchgeführt

Der Betreiber der Fahrzeuge sollte eine Liste aller im Betrieb vorhandenen Fahrzeuge ausarbeiten, bei der den einzelnen Fahrzeugen Einsatzgebiete und Einwirkdauer der Vibrationen zugeordnet werden. Für die typischen Einsätze sollten Bereiche ausgewählt werden, in denen die Messungen durchgeführt werden sollen. Die Messung sollte anschließend durch Fachpersonal für die jeweiligen Fahrzeuge in den zugeordneten Bereichen im normalen Einsatz durchgeführt werden.

Mit einem Messkissen auf dem Fahrersitz oder der Standplattform werden die Belastungen im täglichen Einsatz aufgezeichnet. Alle entscheidenden Faktoren (z. B. Sitzeinstellung, Bodenbeschaffenheit, Fahrzeugtyp und -zustand, Fahrweise) werden somit vollständig berücksichtigt. Aus den einzelnen Messungen für bestimmte Einsatzfälle wird mit der dazugehörigen Einsatzdauer der Tagesexpositionswert berechnet und dokumentiert.

Was sollte bei der Durchführung beachtet werden?

Da die Bodenverhältnisse und Einsatzprofile der Flurförderzeuge im Unternehmen sich stark voneinander unterscheiden können, ist eine allgemeingültige Vorhersage für alle Einsatzfälle nicht möglich. Eine typische bei den Messungen auftretende Fehlerquelle ist der Mensch als Bediener des Fahrzeugs. Durch das Auf- und Absteigen können überhöhte Schwingungsspitzen auftreten (insbesondere wenn der Fahrer auf die Plattform oder den Fahrersitz und damit auf den Aufnehmer springt).

Zusätzlich zur Gefährdungsbeurteilung sind folgende Punkte zu beachten:

  • Ist der Sitz richtig eingestellt?
  • Ist das Fahrzeug regelmäßig gewartet worden?
  • Sind die Reifen neu, normal abgenutzt oder übermäßig abgenutzt?

Sind alle Punkte im Vorfeld beachtet worden, kann die Messung beginnen.

Weitere Maßnahmen zur Schwingungsreduktion:

  • Die Fahrer durch Schulungen sensibilisieren.
  • Die Fahrer zu schonender Fahrweise auffordern.
  • Die Fahrbahnbeschaffenheit kontrollieren und gegebenenfalls instand setzen.
  • Wartungsprogramme für Arbeitsplätze, Fahrzeuge, Arbeitsmittel und Fahrwege sicherstellen.
  • Prüfung nach alternativen Logistikverfahren die geringere Vibrationen verursachen.
  • Beispiel: Einsatz von Schubmaststaplern mit Superelastikbereifung (Jungheinrich ETV C für kombinierten Innen- und Außeneinsatz).
  • Arbeitsabläufe so anpassen, dass ausreichende Zeiten ohne Belastungen darin enthalten sind.